Karma Tengyal Ling

Buddhistisches Institut

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Öffnungszeiten
Mo - So: 09:00 - 20:00
Aus dem Anwesen hier in Stechlin-Menz soll eine Buddhistische Institution in Form einer Tempel- und Klosteranlage entstehen, die die Möglichkeit bietet, die Lehren Buddhas in ihrer Gesamtheit kennen zu lernen, sie zu studieren und zu praktizieren. Die abgeschiedene und ruhige Lage weit außerhalb einer Ortschaft ist hervorragend für diese Zwecke geeignet.

Gleichzeitig soll der Platz ein Ort der Begegnung von verschiedenen Religionen und Weltanschauungen sein und so dazu beitragen, ein friedliches Miteinander aller Menschen zu ermöglichen. 

Die großzügig geplante Anlage lässt Freiraum für vielfältige Arten der interreligiösen Begegnung. 

Im April 2007 ist die Satzung über den Vorhaben- und Erschließungsplan "Buddhistisches Studien- und Meditationszentrum Ludwigshorst" in Kraft getreten. Von Seiten der zuständigen Behörden steht dem Bau dieser Tempel- und Klosteranlage und der Nebengebäude nichts mehr im Wege.

Notwendigkeit

Ohne buddhistische Bauwerke gäbe es heute keine Möglichkeit mehr, die Lehren des Buddha von qualifizierten Lehrern zu lernen. Um es mit den Worten von Drupon Dechen Rinpoche zu sagen: "Gibt es keine Klöster, so kann man sich in eine Höhle setzen und die Lehre praktizieren. Das ist auch Buddhismus. Selbst der Buddha sagte: Wenn es keine Klöster gibt, gibt es keine Methode in der Praxis, keine Einweihungen und keine Entwicklung der Lehre." Deshalb war es immer eine Tradition der Karma-Kagyü-Schule, Klöster und Tempel zu bauen und zu erhalten. Aus diesem Grunde ist es von außerordentlicher Bedeutung, dass auch im Westen Klöster und Tempel entstehen.

In den buddhistisch geprägten Ländern Asiens finden wir immer Klöster und Tempelanlagen. Durch diese ist die Lehre sichtbar und erhalten geblieben. In einigen Ländern Europas gibt es solche Einrichtungen schon. Das älteste buddhistische Gebäude in Europa ist das Buddhistische Haus in Frohnau in Berlin. Dieses beherbergt die buddhistische Tradition aus Ceylon.

Tempel

Der Tempel ist das Herz des Kloster- und Tempelkomplexes. Gemäß der offenen Ausrichtung der Institution soll er allen Buddhisten dienen. Entsprechend der drei im Westen bekanntesten Strömungen Theravada, Zen und Vajrayana sind drei verschiedene Schreinräume eingerichtet.

Das Tempel-Gebäude wird Gästewohnungen für buddhistische Würdenträger wie z.B. S.H. Dalai Lama und S.H. Gyalwa Karmapa sowie Wohnräume für ständig anwesende Lehrer und Gastlehrer enthalten. Direkt unter dem Dach wird die schon vorhandene große buddhistische Bibliothek ihren Platz finden.

Haus der Begegnung

Dem Tempel gegenüber steht ein Gebäude mit einem großen neutral ausgestatteten Saal. Dieser kann für Vorträge und Seminare aller Art, für interreligiösen Dialog, Ausstellungen und Ähnliches genutzt werden. Ein zweiter Saal in diesem Gebäude ist für alle Arten von Körperarbeit, wie Yoga, Tai Chi, Kum Nye u.Ä. vorgesehen. Des Weiteren wird dieses Gebäude einfache Gästezimmer enthalten.

Eckhäuser

In allen vier Ecken der Kloster- und Tempelanlage stehen gleichartige Häuser, beidseitig des Tempels als Wohnung für Nonnen und Mönche. Ihnen gegenüber als Wohnung für Laienpraktizierende und als Gebäude für Werkstätten und Arbeitsräume.

Haus der Elemente

Gegenüber dem bereits vorhandenen Gutshaus steht ein Gebäude mit der Küche, dem Speisesaal und einer Cafeteria. Dort sind behindertengerechte Appartements, Seminarräume sowie eine Bibliothek des allgemeinen Wissens und eine Bibliothek aller Religionen und Weltanschauungen eingerichtet.

Herren- oder Gutshaus

Das Gebäude wurde um 1860 erbaut. Es soll besonders für Familien geeignet sein, mit einem Kinderspielplatz auf der Sonnenseite des Gebäudes. Die Kinder sind wichtig, sie sind unsere Zukunft. Dies soll dadurch besonders ausgedrückt werden.